MIRA® 23 (BV/FM)

Betonverflüssiger für Beton nach EN 934-2:T2 Fließmittel für Beton nach EN 934-2:T3.1/3.2

Anwendung

MIRA® 23 (BV/FM) wird bei der Herstellung von Bauteilen aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton zur Verbesserung der Frisch- und Festbetoneigenschaften eingesetzt. Er eignet sich besonders zur Herstellung von Transportbeton im allgemeinen Hoch-, Tief- und Ingenieurbau. Es können Betone bis zur Konsistenzklasse F5 für Sichtbeton, Pumpbeton, wasserundurchlässigen Beton und für Beton in chemisch angreifender Umgebung zielsicher hergestellt werden.

Zugabe und Verarbeitung

Bei werksseitiger Zugabe empfehlen wir MIRA 23 (BV/FM) gleichzeitig mit dem Wasser oder besser nach Zugabe aller Komponenten zu dosieren. Die erforderliche Mischzeit nach der Zugabe des Produktes ist von der eingeführten Mischenergie abhängig, wobei eine Mindestmischzeit von 45 Sekunden nicht unterschritten werden sollte. Bei nachträglicher Zugabe im Transportbetonfahrzeug muss eine gleichmäßige Verteilung des Fließmittels gewährleistet sein. Die Mischzeit soll 1 Min. pro m³, mindestens jedoch 5 Min. betragen

Eigenschaften/Wirkungsweise

MIRA 23 (BV/FM) reduziert unter Ausnutzung seiner wassereinsparenden Wirkung die Anmachwassermenge des Betons. Der Beton wird plastischer, homogener und zusammenhängender. Er lässt sich daher leichter transportieren, fördern und pumpen, besser einbauen, verarbeiten und verdichten. Die Entmischungsneigung und das Wasserabsondern des Betons werden reduziert.

Der Festbeton erreicht durch die erhöhte Verdichtungswilligkeit des Frischbetons ein homogeneres und dichteres Gefüge. Die Bildung von Zuschlagnestern und Hohlstellen wird bei sachgerechter Verarbeitung verhindert. Betone mit MIRA 23 (BV/FM) zeigen, sachgerecht eingebaut, gleichmäßige Sichtflächen. Die Porosität des Zementsteins wird reduziert und damit die Widerstandsfähigkeit des Betons gegen aggressive Umwelteinflüsse gesteigert.

Bei hohen Zugabemengen bzw. bei tiefen Temperaturen kann MIRA 23 (BV/FM) eine Verzögerung des Erstarrens und Erhärtens und damit eine Verlängerung der Ausschalfristen bewirken. Die Endfestigkeit des Festbetons wird hierdurch i.d.R. nicht verringert.

Empfohlener Dosierbereich

0,2 - 2,0 M.-% des Zementanteils.

Lieferform

1140 kg Container; 220 kg Fass; 23 kg Kanister

Anwendungstemperaturen Umgebung

Bei niedrigen Umgebungstemperaturen unter 5°C: Winterbaumaßnahmen einhalten; Bei hohen Umgebungstemperaturen über 30°C: Schutz vor Verdunstung und geeignete Maßnahmen zur Senkung der Bauteiltemperatur ergreifen.

Betonarten

Einsetzbar für unbewehrten, bewehrten Beton und Spannbeton nach EN 206-1, bzw. DIN 1045-2.

Lagerung

Gut verschlossen, vor übermäßiger Wärme geschützt und möglichst frostfrei in Originalgebinden lagern. Gefrorene Ware kann nach dem Auftauen und anschließendem intensiven Umrühren wieder verwendet werden

Haltbarkeit

12 Monaten in geschlossenen Originalgebinden.

Wasserlöslichkeit

Das Produkt ist vollständig in Wasser löslich.

Besonderheiten bei hoher Dosierung

Bei hoher Dosierung besteht das Risiko der Entmischung und der Verzögerung. Dies kann insbesondere bei tiefen Temperaturen, hohen w/z-Werten und bei der Verwendung von Zementen mit geringem Klinkeranteil auftreten. Dies ist im Rahmen von Erstprüfungen zu berücksichtigen.

Besondere Hinweise

Vor Anwendung Erstprüfung nach DIN EN 206-1 und DIN 1045- 2 erforderlich.

MIRA® 23 (BV/FM)  
Rohstoffbasis Ligninsulfonat, Polycarboxylat
Feststoffgehalt (M.-% 29,3
Farbe Braun
Lieferform Flüssig
Dichte (kg/dm3) 1,14 (±) 0,03
pH-Wert 4,5 (±) 1,0
Gesamtchlorgehalt (M.-%) < 0,1
wl. Chloridgehalt (M.-%) < 0,1
maximaler Alkaligehalt (M.-%) < 1,0
Verzögerung beim Höchstwert des empfohlenen Dosierbereichs Ja

Stand: Oktober 13

MIRA 23 con. 29,3 % SPL

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Last Updated: 2022-11-18

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