BETEC® 506 & 510

Faserverstärkter Instandsetzungsmörtel Klasse R4 für horizontale Flächen

Produktbeschreibung

BETEC® 506 & BETEC® 510 sind zementgebundene Faserverstärkter Instandsetzungs- Füll- und Beschichtungsmörtel für Instandsetzungsarbeiten von horizontale Flächen im Bodenbereich.

Gesundheit & Sicherheit

BETEC® 506 und BETEC® 510 sind zementgebundene Produkte und können daher Reizungen an Haut und Augen verursachen. Diese sollten während der Anwendung geschützt werden. Tragen Sie stets Schutzkleidung, und Schutzhandschuhe. Das Tragen einer Staubschutzmaske wird dringend empfohlen. Spülen Sie Spritzer auf Augen oder Haut sofort mit reichlich Wasser ab. Konsultieren Sie einen Arzt, wenn die Reizung fortbesteht.

MSDS können bei GCP Applied Technologies oder von unserer Website bezogen werden. GISCODE ZP1.

    Vorteile

    • Hohe Anfangs- und Endfestigkeitseigenschaften nach Festigkeitsklasse C45/55 für die konstruktive Instandsetzung von Beton.
    • Steifplastische Konsistenz für den manuellen Auftrag.
    • CE zertifiziert gemäß EN 1504-3.

    Anwendungsgebiete

    BETEC® 506 & BETEC® 510 eignen sich als Instandsetzungsmörtel für folgende Anwendungen im Bodenbereich:

    • Hochwertiger Betonersatz im Bodenbereich.
    • Großflächige Bodenbeschichtungen im Industriebodenbereich.
    • Hohlraumausbesserungen.
    • Instandsetzungsarbeiten im Bodenbereich.

    Zertifikate

    • CE zertifiziert gemäß EN 1504-3.

    Produkteigenschaften

    Technische Daten/Eigenschaften(*)

        BETEC® 506   BETEC® 510
    Parameter Einheit   Werte*  
    Sieblinienbereich [mm] 0-4   0-8
    Einbaudicke [mm] 15 - 50   40 - 80
    Konsistenz [-]   steifplastisch  
    Maximum Wasserzugabe [l /25 kg]   3,0  
    Verarbeitungszeit [min]   ≈ 45  
    Verarbeitungstemperatur [°C]   +5 bis +30  
    Quellmaß [Vol-%]   ≈ 0,5  
    Frischmörteldichte [kg/dm3]   ≈ 2,2  
    Ergiebigkeit (25kg Sack) [dm3]   ≈ 13  
    Kalkulationsmenge [kg/m3] 2000   2050
    Druckfestigkeit (**)
    - 24 St.
    - 7 Tage
    - 28 Tage
    [MPa]  
    ≈ 40
    ≈ 55
    ≈ 65
     
    Druckfestigkeitsklasse [ - ]   C 45/55  
    Expositionsklassen (***) [ - ]   X0, XC1-XC4, XD1-XD3, XS1-XS3, XA1, XF1-XF3
    Feuchteklassen (***) [ - ]   WO, WF, WA  
    Haltbarkeit 12 Monate
    Trocken und frostfrei gelagert in original verschlossenem Gebinde.
    Verpackung Säcke von 25 kg mit Plastikliner.
    40 Säcke pro Palette (1000 kg)
    Aussehen Graues Pulver

    (*) Typische Werte der Eigenüberwachung. Alle Tests wurden unter Laborbedingungen (21 °C und 65 % rel. Luftfeuchte) durchgeführt.
    (**) Bei den dargestellten Druckfestigkeiten handelt es sich um Druckfestigkeiten gemessen an Prismen nach DIN EN 196-1.
    (***) Gemäß EN 206-1:2001 in Kombination mit DIN 1045-2.

    Anwendung

    1. Untergrundvorbehandlung

    • Die Vorbereitung des Untergrundes muss gemäß EN 1504-10 Teil 7 erfolgen.
    • Der Untergrund muss frei von Schmutz, Fett, Schlämmen, losem Beton, losen Partikeln oder Schichten sein, die sich nachteilig auf die Haftung auswirken könnten.
    • Allen beschädigten Beton entfernen und den Untergrund durch Sand- oder Kugelstrahlen, Hochdruckwasserstrahlen oder sonstige Verfahren vorbereiten, bis der Grundbeton freigelegt ist und so eine ausreichende Rauheit (Bindung) und offene Poren bietet.
    • Der Untergrund muss mit sauberem Wasser im Voraus befeuchtet werden, bis er durchtränkt ist. Der Untergrund sollte feucht sein, aber kein freistehendes Wasser aufweisen.
    • Der Untergrund muss frostfrei sein und eine Ober-flächenzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² haben.
    • Offenliegender oder korrodierter Bewehrungsstahl muss mit OMNITEK® CPC behandelt werden.
    • Haftbrücke BETEC® 022 auftragen auf vorbereitete Untergrund.

    2. Mischvorgang

    • Das Produkt muss unter Verwendung eines geeigneten Zwangsmischers (400-600 rpm) gemischt werden. Der Mischkopf muss vollständig im Pulver eingetaucht sein.
    • 4/5 der erforderlichen Wassermenge in den Mischer geben und 2 Minuten lang mischen. Die übrige Wassermenge zugeben. Um die gewünschte Konsistenz zu erhalten, kann der Wasseranteil variiert werden. Niemals mehr als die höchstzulässige Wassermenge verwenden. Weitere 2 Minuten lang mischen, bis eine klumpenfreie, homogene Mischung entstanden ist.
    • Die Mischzeit ist vom Typ des Mischers abhängig. Die Mindestzeit beträgt 4 Minuten.
    • Wenn der Mörtel fertig angemischt ist, sofort auftragen. Nicht mehr Material vorbereiten als innerhalb der Verarbeitungszeit des Materials verwendet werden kann.
    • Wenn das Material abzubinden beginnt, erneut mischen, aber niemals zusätzliches Wasser hinzugeben.

    3. Verarbeitung

    • Der Mörtel wird mit einer Kelle manuell aufgetragen.
    • Frisch-in-Frisch auftragen auf die zuvor aufgebrachte mineralische Haftbrücke BETEC® 022.
    • Fest in den Auftragsbereich drücken, um eine einwandfreie Haftung und die Verdichtung des Materials zu gewährleisten. In den Bereichen um Bewehrungsstäbe herum und hinter denselben mit besonderer Sorgfalt vorgehen.
    • Das Material kann in mehreren Schichten aufgetragen werden. Insbesondere bei der Instandsetzung größerer Leerräume wird empfohlen mit mehreren Auftragsschichten zu arbeiten.
    • Bei einer Umgebungstemperatur von weniger als 5°C, oder wenn erwartet wird, dass diese innerhalb von 24 Stunden auf weniger als 5°C fällt, das Material nicht auftragen.

     

    4. Nachbehandlung

    • Die Nachbehandlung muss gemäß EN 13670 in Verbindung mit DIN EN 1045-3 erfolgen.
    • Bei warmen oder windigen Bedingungen muss das aufgetragene Material durch nebelfeine Zerstäubung mit sauberem Wasser oder Schutzplanen gegen Austrocknung geschützt werden, bis das erste Abbinden stattgefunden hat.
    • Bei kalten Bedingungen mit isolierter Plane, Polystyren oder anderen isolierenden Materialien abdecken. Bis zum endgültigen Abbinden die Oberflächen vor Frost und Regen schützen.
    • In kalten, feuchten oder unbelüfteten Bereichen kann es erforderlich sein, einen längeren Aushärtungszeitraum vorzusehen oder eine Zwangsbelüftung anzuwenden, um Kondensation zu vermeiden. Entfeuchter niemals während der Aushärtungszeit oder innerhalb von 28 Tagen nach Auftrag einsetzen.
    • Die Nachbehandlung sollte mindestens 5 Tage betragen.
    • Die Nachbehandlung sollte so bald wie möglich stattfinden; spätestens, wenn die Oberfläche des Materials anfängt, abzubinden.
    • Als Alternative zu konventionellen Behandlungs-methoden können geeignete Curings verwendet werden, um einen schnellen Wasserverlust zu verhindern.

    5. Reinigung und Pflege

    • Die Mischwerkzeuge sollten sofort mit sauberem Wasser gereinigt werden. Ausgehärtetes Material muss mechanisch entfernt werden.

    6. Hinweise

    • Zementähnliche Materialien können unter bestimmten Bedingungen zu Inkompatibilitäten in Verbindung mit Nichteisen-Metallen führen (wie z.B. Aluminium, Kupfer, Zink).
    • Niedrige Temperaturen verzögern die frühzeitige Festigkeitsentwicklung. Hohe Temperaturen können die Festigkeitsentwicklung beschleunigen und die Verarbeitungszeit des Materials verringern.
    • Instandgesetzte Flächen können nach 7 Tagen, je nach Umgebungsbedingungen, mit Schutzbeschichtungen oder wasserdichten Beschichtungen versehen werden.

    Zertifikat CE

    BETEC® 506

    0921
    GCP Germany GmbH
    Pyrmonter Str. 56
    D-32676 Lügde
    Werk Essen
    11
    GCPESS-47403-01
    0921-CPR-2064
    EN 1504-3
    Betoninstandsetzungsmörtel

     

    BETEC® 510

    0921
    GCP Germany GmbH
    Pyrmonter Str. 56
    D-32676 Lügde
    Werk Essen
    11
    GCPESS-47402-01
    0921-CPR-2064
    EN 1504-3
    Betoninstandsetzungsmörtel

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    Betec® ist ein eingetragener Handelsname von GCP Applied Technologies Inc. Alle angegebenen Werte sind Laborwerte. Kennwerte unter Baustellenbedingungen können hiervon abweichen. Mit Herausgabe dieses technischen Merkblattes verlieren alle vorhergehenden Versionen ihre Gültigkeit.

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    Last Updated: 2018-11-30

    https://gcpat.de/de-de/solutions/products/betec-grouts-and-cementitious-mortars/betec-506-510